Immer Blank

gegr. 1986

Schützenfest 1998
Zugnadel

hinten:
(v. l.)

Cornelius Dortmann, Pit Dahmen,
Michael Zehnpfennig, Uli Stange,
Peter Loef, Alexander Aschendorf,
Horst Drees, Martin Lelittko

vorne:
(v. l.)

Werner Schiffer, Markus Esser,
Markus Schweren, Holger Bastert,
Jörg Maaßen, Robert Rath,
Ralf Zimmermann, Joachim Slak

 

1986 entschlossen sich sieben junge, heimatverbundene Mitarbeiter der Sparkasse Neuss unseren Schützenlustzug "Immer Blank" zu gründen. Als jüngstes Mitglied in den Reihen der Neusser Schützenlust erhielten wir seinerzeit die laufende Zugnummer 46. Es dauerte jedoch noch ein Jahr, bis wir uns über die Art und Weise, wie wir das Neusser Schützenfest aktiv gestaltet wollten, geeinigt hatten.

Mit Oberleutnant Werner Schiffer, Leutnant Markus Esser (bis 1998) und Feldwebel Joachim Slak zogen wir dann 1987 mit 14 Mann vorbei an Josef X. Krings das erste mal dīr Maat erop. Bei nur zwei Austritten, dafür aber fünf Neuzugängen erreichte unser Zug 1997 die heutige Stärke von 16 Aktiven.

Leider verstarb bereits drei Jahre nach Gründung des Zuges unser Gründungsmitglied und Freund Günter Heckhausen.

Obwohl am Anfang nicht vorgesehen, hat sich im Laufe der Zeit ein reges Zugleben entwickelt. Aus diesem Grund wurde auch der Versammlungsturnus recht bald von zwei Monaten auf einen Monat verkürzt.

Zu unseren traditionellen Veranstaltungen zählen heute das Vogelschiessen im Januar, die Zugkrönung im Frühjahr, das Jahresabschlussessen mit unseren Damen und die Nikolausfeier für die mittlerweile 20 Zugkinder.
Natürlich sind auch die offiziellen Termine der Neusser Schützenlust wie das Corpsschiessen, der Musikalische Frühschoppen und der Schützenlustball auf Neusser Schützenfest fester Bestandteil unseres Zuglebens.
Tradition hat auch das Zusammentreffen der gesamten Zugfamilie in gemütlicher Runde nach den Nachmittag- umzügen auf der Schützenwiese.
Aber nicht nur Neusser Schützenfest wird groß gefeiert. Hochzeiten, Jubiläumsausflüge, diverse Geburtstage und die ein oder andere Weinprobe sorgen bei uns für weiteren Terminstress.

 

Zusätzlich zu unserer von Beginn an geführten Chronik wurde 1994 die Zugzeitung flashback ins Leben gerufen. In dieser wird das Gebrabbel unserer Versammlungen von unserem Leutnant Martin Lelittko mitgeschrieben.
Besonderes Highlight sind darin die unzensierten Sprüche des Tages, die ohne Rücksicht veröffentlicht werden.

In den ersten Jahren erreichten wir bei den diversen Schiesswettbewerben sehr gute Ergebnisse und es mussten zum Leidwesen unseres Kassierers Ralf Zimmermann etliche Pokale graviert werden. Den bisherigen Höhepunkt setzte Jörg Maaßen, als er 1997 mit 30 Ringen Corpssieger der Neusser Schützenlust wurde.

Von Beginn an wurde das Thema Großfackel in unserem Zug kontrovers diskutiert - eine solche zu bauen, haben wir aber bis heute nicht geschafft.
Statt dessen gestalten wir die Vorderseite unseres runden Großtransparentes jedes Jahr mit einer aktuellen Karikatur. Für die Auswahl und die Ausführung haben wir einen eige- nen Fackelbauausschuss ins Leben gerufen.

Besonders Stolz sind wir auf die von unserem Goldschmied Pit Dahmen 1991 in Silber gefertigten Zugnadeln, denen 1998 eine besondere Adjutantennadel folgte.

Im Jahre 1999 verliehen wir unserem Gründungsmitglied, ehemaligen Frauenbeauftragten des Zuges und bis dahin passivem Mitglied Ralf Roeb die Ehrenmitgliedschaft.

An dieser Stelle wollen wir auch unseren Damen danken, die jedes Jahr hilfreich und mit eben soviel Freude mit uns das Neusser Schützenfest begehen.

Im neuen Jahrtausend werden wir weiter machen wie gehabt und freuen uns auf die kommenden Jahre, wenn es wieder schallt:

"Zoch, Zoch"

 

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Anlässlich der 50 jährigen Wiederbegründung der Neusser Schützenlust 1864/1950
Veröffentlicht: 14. Dezember 1999. © Alle Rechte vorbehalten
Neusser Schützenlustzug Immer Blank